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Los Angeles | Deutsche gehen bei Oscar für Spezialeffekte leer aus
Academy Awards
Los Angeles (dpa) - Die Deutschen Michael Ralla und Guido Wolter sind im Rennen um den Oscar leer ausgegangen. Sie waren mit einem Team für die visuellen Effekte von «Blood & Sinners» nominiert. Stattdessen gewann in dieser Kategorie «Avatar: Fire and Ash».
Ralla stammt aus Achern im Schwarzwald, Wolter ist gebürtiger Dessauer. Außerdem gehören Donnie Dean und Espen Nordahl zum Spezialeffekte-Team.
Regisseur Ryan Coogler hat in «Sinners» (Originaltitel) einen Genre-Mix um Bluesmusik, Rassismus und Vampire in den Südstaaten um das Jahr 1930 inszeniert, in dem Michael B. Jordan die Zwillingsbrüder Smoke und Stack spielt.
In Stuttgart und Weimar ausgebildet
Der Wahlkalifornier Ralla (46) lernte sein Handwerk an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Nach Jobs in der deutschen Filmbranche und mehreren Jahren in Australien landete er 2010 in den USA und wirkte an Blockbustern wie «The Avengers», «Transformers» und «Pacific Rim» mit.
Guido Wolter (44) ist Absolvent der Bauhaus-Universität Weimar. Er arbeitete in London und Sydney in der Visual-Effects-Branche und ist nun gemeinsam mit seiner deutschen Ehefrau und zwei Kindern im australischen Adelaide zu Hause.
© dpa-infocom, dpa:260316-930-821011/1
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