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Anmerkung: Für die nachstehenden Meldungen trägt Radio Bielefeld keine redaktionelle Verantwortung. Diese Nachrichten werden von der Polizei Bielefeld zur Verfügung gestellt.

Hoher Sachschaden durch illegales Rennen

Bielefeld (ots) - FR / Bielefeld / Schildesche - Zwei 24-jährige Bielefelder lieferten sich am Donnerstagabend, 03.09.2026, ein Autorennen auf der Engersche Straße und verursachten einen Unfall mit hohem Sachschaden. Ihre Autos wurden sichergestellt.

Nach dem aktuellen Kenntnisstand befuhr ein 24-jähriger Bielefelder mit einem Mercedes CLS350 und ein gleichaltriger Bielefelder mit einem Audi A5 die Engersche Straße gegen 22:00 Uhr in Richtung Westerfeldstraße. Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit liegt dort bei 50 km/h. Zeugen teilten mit, dass die Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit bereits zwei Fahrzeuge überholten hatten. Ein Zeuge schätzte die gefahrene Geschwindigkeit auf 120 bis 140 km/h.

Als das Duo zu einem weiteren Überholmanöver ansetzte und gleich drei Fahrzeuge auf einmal überholen wollte, mussten sie ihr Vorhaben aufgrund des Gegenverkehrs abbrechen. Der vorausfahrende Mercedes-Fahrer bremste ab, der nachfolgende Audi-Fahrer erkannte dies jedoch zu spät und fuhr ihm ins Heck. Dadurch kam der 24-jährige Audi-Fahrer nach links ab, touchierte einen geparkten VW Golf und kollidierte anschließend mit dem Zaun und einer Hecke einer angrenzenden Schule.

Der Audi-Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen, die vor Ort behandelt wurden. Für weitere Untersuchungen wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Drogen- und Alkoholvortests verliefen bei beiden Männern negativ.

Die Autos der zwei 24-Jährigen wurden als Beweismittel sichergestellt. Der Führerschein des Audi-Fahrers wurde sichergestellt. Das Führen von fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen wurde ihm untersagt. Beide müssen sich nun für das verbotene Kfz-Rennen verantworten. Die Fahrerlaubnisbehörde wird informiert, um die Eignung der beiden 24-Jährigen zum Führen von Kraftfahrzeugen zu prüfen.

Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 35.000 Euro.

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