Anmerkung: Für die nachstehenden Meldungen trägt Radio Bielefeld keine redaktionelle Verantwortung. Diese Nachrichten werden von der Polizei Bielefeld zur Verfügung gestellt.
Berlin | Warntag: Empfängt mein Handy das Warnsignal?
Per Cell Broadcast oder App
Berlin (dpa/tmn) - Radio, Fernsehen, Internetseiten, Social Media, digitale Anzeigetafeln, Lautsprecherwagen und Sirenen: Das alles sind Warnkanäle, die die am bundesweiten Warntag am 10. September getestet werden. Hinzu kommen Handys, die zu den wichtigsten Warnkanälen zählen.
Wenn alles klappt, sollte ab 11.00 Uhr das Smartphone vibrieren, der Bildschirm blinken und ein lauter Signalton ertönen - auch wenn das Handy stumm geschaltet ist.
Aber klappt das automatisch mit jedem Handy? Oder muss man vorher eine App herunterladen oder seine Einstellungen entsprechend anpassen? - Handynutzer können auf verschiedenen Wegen das Warnsignal erhalten, etwa per Cell Broadcast oder per Warn-App, erklärt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).
Cell Broadcast oder Warn-App?
Bei Cell Broadcast wird die Warnmeldung direkt an alle Smartphones geschickt. Handynutzer brauchen dafür keine App zu installieren. Auch eine Registrierung ist nicht nötig.
Das Signal kommt vom Mobilfunkdienst Cell Broadcast. Voraussetzungen, damit der zentrale Baustein der Warnkette automatisch funktioniert:
- Das Handy muss eingeschaltet sein.
- Das Gerät darf sich nicht im Flugmodus befinden
- Das Betriebssystem muss kompatibel sein (ab Android 11 oder iOS 16.1).
Ältere Geräte, deren Betriebssystem nicht kompatibel ist, können also keine Nachricht von Cell Broadcast empfangen. Dann ist es sinnvoll, die amtliche Warn-App des Bundes NINA zu installieren oder alternativ etwa Katwarn oder Biwapp. Hier sollte man laut BBK darauf achten, dass die Benachrichtigungen aktiviert sind und man die gewünschten Standorte abonniert hat.
Cell Broadcast schickt diesmal auch Entwarnung
Neu in diesem Jahr ist, dass erstmals auch die Entwarnung per Cell Broadcast kommt - und zwar um 11.45 Uhr. Damit die Entwarnung auch wirklich ankommt, empfiehlt das BBK, die niedrigste Warnstufe 3 zu aktivieren.
Tipp: Ob alle Meldungsarten aktiviert sind, kann man über die Einstellungen im Handy prüfen - und zwar unter «Cell Broadcast/Notfallbenachrichtigungen» (Android) beziehungsweise «Offizielle Warnmeldungen» (iOS).
Signalton kann Angehörige und Haustier erschrecken
Da laute Warnsignale und Sirenen unvorbereitete Menschen überraschen und erschrecken können, empfiehlt das BBK: Angehörige auf den Warntag ansprechen - insbesondere ältere Menschen sowie Menschen mit Kriegserfahrung oder Fluchtgeschichten.
Auch Haustiere könnten die lauten Signaltöne verschrecken. Am besten bringt man sie also kurz vor 11.00 Uhr in einen geschlossenen Raum mit genügend Abstand zum Handy.
Den bundesweiten Warntag gibt es seit 2020. Er findet immer am zweiten Donnerstag im September statt und soll dabei helfen, die Bevölkerung mit den Warnsystemen vertrauter zu machen sowie die Funktionsfähigkeit und das Zusammenspiel der verschiedenen Warnkanäle zu testen.
© dpa-infocom, dpa:260908-930-651928/1
NRW & die Welt
Genf | Bericht: Zahl der Streubombenopfer rasant gestiegen
Polizeibericht
Linksabbieger sieht Motorradfahrer nicht
NRW & die Welt
Oslo | Ausnahmezustand in Oslo: Abschied von König Harald
Polizeibericht
Fahrräder zu Motorrädern umgebaut
Polizeibericht
Unbekannter hat es auf Geldbörse abgesehen
Lokalnachrichten
Bielefelder Stadtpalais wird zum Schulgebäude
Lokalnachrichten
Prozess wegen tödlicher Messerattacke am Bielefelder Landgericht
Lokalnachrichten
Wasserrohrbruch im Bielefelder Süden
Polizeibericht