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Wismar | 40-Jähriger stirbt beim Eisbaden - Kamera läuft weiter

Philip Dulian/dpa | Bei der Suche nach einem Eisbader haben Einsatzkräfte nicht nur einen toten Mann gefunden, sondern auch eine Kamera.

Notfall

Wismar (dpa) - Ein Mann, der in Wismar beim Eisbaden gestorben ist, hat sich bei der tödlichen Aktion allem Anschein nach selbst gefilmt. Laut Angaben der Stadt war eine dafür aufgebaute Kamera beim Eintreffen der Einsatzkräfte noch eingeschaltet. «Die lief noch», sagte ein städtischer Sprecher. Einsatzkräfte hätten auf dem Video sehen können, «wie einer da reinspringt und nicht wieder rauskommt».

Nach einem Zeugenhinweis am Montagmorgen hatte die Feuerwehr unter anderem mit Kettensägen die Eisschicht auf dem Teich aufgesägt. Auch Taucher wurden hinzugezogen. Am frühen Nachmittag fanden Einsatzkräfte eine Leiche. Es handelt sich laut Polizei um einen 40-jährigen Mann. 

Spekulationen, denen zufolge es sich um einen Influencer handelt, bestätigte eine Polizeisprecherin nicht. «Das weiß ich schlichtweg auch nicht.»

© dpa-infocom, dpa:260112-930-533754/1

Philip Dulian/dpa | Die Kamera lief noch, als die Einsatzkräfte zur Suche des Eisbaders eintrafen.

Philip Dulian/dpa | Ein Zeuge hatte den Eisbader beobachtet und die Einsatzkräfte verständigt, als er nicht wieder auftauchte.

Philip Dulian/dpa | In Wismar ist eine Leiche aus einem Teich geborgen worden.

Philip Dulian/dpa | Kettensägen und Taucher waren bei der Suchaktion im Einsatz.