Oslo | Schwere Lungenkrankheit: Mette-Marit geht es schlechter
Norwegisches Königshaus
Oslo (dpa) - Der Gesundheitszustand der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat sich erneut verschlechtert. Das bestätigte eine Sprecherin des norwegischen Hofs der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. Deshalb sei sie voraussichtlich nicht dabei, wenn das belgische Königspaar Norwegen in der kommenden Woche einen Staatsbesuch abstatte.
Die Kronprinzessin leidet an einer seltenen und schweren chronischen Lungenkrankheit. Bereits im Dezember hatte der Hof mitgeteilt, dass es Mette-Marit schlechter gehe, weshalb sie auf Sicht eine neue Lunge brauche.
Lungenfibrose: Mette-Marit bekommt schlechter Luft
Die Erkrankung an einer seltenen Form der Lungenfibrose hatte die Frau von Norwegens Kronprinz Haakon 2018 öffentlich gemacht. Bei der Krankheit bilden sich Narben im Lungengewebe, was unter anderem Atemnot verursachen kann.
Laut einer Recherche des norwegischen Fernsehens ist Mette-Marit in ihrer Zeit als Kronprinzessin seit 2001 bislang nur drei Staatsbesuchen ferngeblieben. Neben ihrer Lungenkrankheit belasten die Kronprinzessin derzeit auch der Skandal um ihre Freundschaft mit dem Sexualverbrecher Jeffrey Epstein sowie der Vergewaltigungsprozess gegen ihren ältesten Sohn Marius Borg Høiby.
© dpa-infocom, dpa:260317-930-829436/1
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