London | Robbie Williams bricht historischen Charts-Rekord
Britische Hitlisten
London (dpa) - Der britische Superstar Robbie Williams kann einen Rekord feiern: Mit seinem neuen Album «Britpop» hat er zum 16. Mal die britischen Album-Charts getoppt - und damit die Beatles übertroffen (15). Das teilte die Official Charts Company mit. Williams habe als Künstler mit den meisten Nummer-Eins-Alben in Großbritannien Geschichte geschrieben. «He`s the one» kommentierten die Charts-Herausgeber den Rekord in Anspielung auf einen seiner größten Hits mit dem Titel «She`s the one» (Sie ist die Richtige) aus dem Jahr 1998.
1997 stürmte Williams, der vorher mit der Boyband Take That weltberühmt geworden war, mit seinem Album «Life Thru a lens» zum ersten Mal an die Spitze der britischen Album-Hitliste. Mit dem vor gut einer Woche veröffentlichten Album «Britpop» gelang ihm dieser Erfolg nun zum 16. Mal. Nur eines seiner Studioalben erreichte nicht die Spitze der Charts: «Reality killed the video star» kam 2009 aber immerhin auf Platz zwei.
Williams sagte laut der Official Charts Company, «Britpop» sei das Album gewesen, das er schon immer habe machen wollen. Mit dem Werk gelang ihm eine Rückkehr zum 90er-Jahre-Sound. «Dass es mein 16. Nummer-1-Album geworden ist, bedeutet mir alles.» Der 51-Jährige bedankte sich bei seinen Fans: «Ihr habt meine Träume wahr werden lassen.» Auf seinem Account auf der Plattform X postete Williams ein Foto von sich, auf dem er stolz und lächelnd seine Auszeichnungen präsentiert.
«Der erfolgreichste Albumkünstler Großbritanniens – aller Zeiten»
Martin Talbot, Geschäftsführer von Official Charts, gratulierte Williams. «Nicht einmal der selbstbewusste 16-Jährige aus Stoke-on-Trent (seinem Geburtsort) hätte das für möglich gehalten, als er 1990 zu Take That kam, aber jetzt ist er ganz oben, der erfolgreichste Albumkünstler Großbritanniens – aller Zeiten.»
Hinter Williams und den Beatles rangieren auf Rang drei derjenigen mit den meisten britischen Nummer-Eins-Alben die Rolling Stones und Taylor Swift mit je 14 Spitzenplatzierungen in den Charts. Dahinter folgt Elvis Presley (13).
«Britpop» war vor gut einer Woche erschienen. Ursprünglich sollte das Album bereits im Oktober herauskommen, dann verschob Williams die Veröffentlichung auf Februar, um ein Chartduell mit Taylor Swifts «The Life Of A Showgirl» zu vermeiden, wie er selbst einräumte. Nun kam er mit seinem neuen Album überraschend doch drei Wochen früher als angekündigt heraus.
© dpa-infocom, dpa:260124-930-589651/1
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