Dresden | Arbeitstechnik: Effizienz steigern mit der Pomodoro-Methode
Selbstorganisation
Dresden (dpa/tmn) - Wer kennt es nicht: Wir alle haben mit Deadlines zu kämpfen. Und viele von uns schieben unliebsame Aufgaben gern auf. Doch: Je größer der Berg an To-Dos wird, desto schwerer wird es, sie anzugehen.
Helfen kann dann eine Arbeitstechnik wie die Pomodoro-Methode. Pomodoro bedeutet auf Italienisch Tomate und bezieht sich auf eine tomatenförmige Eieruhr, die dem Erfinder der Methode Francesco Cirillo geholfen hat, seine Aufgaben in festen Zeitblöcken abzuarbeiten. Das Zentrum für Weiterbildung der Technischen Universität Dresden erklärt, wie es geht:
1. Unterteilen Sie Ihr Vorhaben in kleinere Aufgaben und erstellen Sie eine To-Do-Liste geordnet nach Priorität. Schätzen Sie die Zeit ab, die Sie benötigen, um die einzelnen Aufgaben abzuarbeiten.
2. Wählen Sie eine Aufgabe aus, die Sie erledigen möchten. Stellen Sie einen Timer (zum Beispiel Küchenwecker oder Handy) auf 25 Minuten ein. Arbeiten Sie konzentriert an der Aufgabe. Lassen Sie sich nicht ablenken. Notieren Sie störende Gedanken allenfalls kurz.
3. Klingelt die Uhr nach Ablauf der Zeit, markieren Sie Ihr Arbeitspapier oder Ihre Textdatei mit einem X, sodass Sie dort später weitermachen können. Machen Sie drei bis fünf Minuten Pause. Entspannen Sie sich, schalten Sie ab. Zum Beispiel, indem Sie sich kurz bewegen.
4. Dann folgt die nächste 25-Minuten-Einheit. Nach vier Einheiten (etwa zwei Stunden Arbeitszeit also) sollte eine größere Pause von etwa 15 bis 30 Minuten folgen.
Realistisch ist es, mit etwa acht bis zwölf maximalen Pomodoro-Einheiten pro Tag zu kalkulieren.
© dpa-infocom, dpa:260318-930-835828/1
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